Der einzige bewiesene Jungbrunnen

Bist Du den ganzen Tag erschöpft oder nervös und manchmal auch gereizt? Der ersehnte Schlaf lässt auch auf sich warten? Du hast 5 kg zugenommen, obwohl Du nichts geändert hast? Diese Stimmungsschwankungen und Symptome sind nur ein paar der typischen Nebenwirkungen der Wechseljahre. Jedoch kannst Du einiges selbst unternehmen, um diese Begleiterscheinungen in den Griff bekommen.

Bewegung und Ernährung können maßgeblich dazu beitragen, diese Symptome zu mindern. Körperliche Aktivität senkt Deine Stresshormone im Körper und wirkt so den Stimmungsschwankungen entgegen. Dabei wird zusätzlich das Hormon Serotonin erzeugt. Dieses ist ein Glückshormon und hat somit einen großen Einfluss auf Deine Laune. Eine der besten Möglichkeiten für Deinen leichten Einstieg in ein sehr effektives Training bietet das Krafttraining. Studien belegen dies. Schon ein einfaches Krafttraining, das auf Dich abgestimmt ist, sodass Du 15-20 Wiederholungen pro Übungen absolvieren kannst reicht aus, um Muskulatur zu trainieren. Damit kannst Du zudem Rückenschmerzen und Osteoporose vorbeugen. Das Krafttraining hat sogar noch einen weiteren extrem großen Nutzen für Dich. Ist deine Muskulatur trainiert, verbraucht diese viel mehr Kalorien. Nicht nur beim Training arbeitet Deine Muskulatur, sondern auch bis zu 24 Stunden danach. Das ist der sogenannte Nachbrenneffekt, bei dem Dein Stoffwechsel auf Hochtouren läuft. Selbst in Ruhe oder im Schlaf profitierst Du von Deinem erhöhten Muskelanteil. Durch den gesteigerten Grundumsatz verbrennt Dein Körper mehr als je zuvor und das jeden Tag.

Welt weit sind über eine Milliarde Menschen übergewichtig, mindestens 300 Millionen davon krankhaft fettleibig. In den USA haben nur 33% der Erwachsenen ein gesundes Gewicht für ihre Körpergröße. Fettleibigkeit bei Erwachsenen und Kindern, männlichen oder weiblichen, hat sich in den letzten 40 Jahren verdoppelt. Fettleibigkeit und Übergewicht bedeuten für die Betroffenen ein großes Risiko, chronisch zu erkranken, etwa an Diabetes Typ 2, Herz- und Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck und Schlaganfällen sowie an bestimmten Krebsarten. Laut Schätzungen wird jeder zweite der im Jahr2000 Geborenen als Erwachsener an Diabetes Typ 2 erkranken.

Man kann sich kaum die Zeit vorstellen, in der noch nicht bekannt war, dass körperliche Aktivität das Herz stark und den Körper jung erhält. In der Mitte des 20. Jahrhundert allerdings, als viele von Ihnen geboren wurden, hätte ein Arzt eher Zweifel am Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und Wohlbefinden oder, genauer gesagt, Fitness und Krankheitsvorbeugung geäußert. Diese Beziehung war noch nicht wissenschaftlich bewiesen. Noch bis in die 1950er-Jahre glaubte die Medizin, dass Dauerlauf eine übermäßige Belastung des Herzens sei. Es gab aber auch
Ausnahmen!

Einer der Ersten war Edward Stanley, er erklärte 1873: „Wer keine Zeit für Sport hat, wird sich früher oder später die Zeit nehmen müssen, krank zu sein!“

Eine Gruppe britischer Forscher unter Jeremiah Morris untersuchte 1953 das Auftreten von Herzinsuffizienz bei 31000 männlichen Angestellten des öffentlichen Verkehrs zwischen 35 und 65 Jahren. Sie stießen eigentlich eher zufällig auf den Zusammenhang zwischen Herzkrankheit und dem Ausmaß physischer Aktivität. Sie entschieden sich für eine einfach zu beobachtende Gruppe von Probanden, die es im öffentlichen Nahverkehr Londons zuhauf gab: Die Schaffner und die Fahrer der berühmten Doppeldeckerbusse. Die Schaffner waren während der Schicht ständig in Bewegung und die Fahrer über 90% ihrer Arbeitszeit im Sitzen tätig. Heute erscheint uns das Ergebnis voraussehbar, aber damals erstaunte es doch sehr, wie viel weniger Herzinfarkte die Schaffner im Vergleich zu den Fahrern hatten.

Gegenstand weiterer faszinierender Forschungen ist die Frage: Kann körperliche Betätigung den Alterungsprozess rückgängig machen, bzw. zumindest die Begleiterscheinungen abschwächen? Ihn zu verlangsamen oder anzuhalten ist eine Sache, aber können wir in den physiologischen Rückwärtsgang schalten? Eine kanadische Forschergruppe fand 2008 heraus, dass körperliche Betätigung den Alterungsprozess auf der Zellebene teilweise umkehren kann! Das Team
untersuchte die Auswirkungen von sechs Monaten Krafttraining bei Freiwilligen über 65 Jahren, indem es Gewebeproben aus dem Oberschenkelmuskeln entnahm. Erwartet wurden Hinweise auf eine Zunahme der Körperkraft, die bei über 50% der Senioren tatsächlich eintrat; aber die Forscher waren erstaunt über die drastischen Veränderungen in der Genexpression. Diese war im Muskelzellen-Fingerabdruck der älteren Probanden nach dem Krafttraining fast bis zu
der jüngeren Menschen zurückgedreht, glich also dem einer jüngeren Altersgruppe.

Was können wir also tun, vor allem in den Wechseljahren? Zu einem umfassenden und sinnvoll zusammengestellten Fitnessprogramm gehören Herz- Kreislauftraining, Krafttraining und natürlich auch eine gesunde Ernährung. Diese Aktivitäten bringen einen speziellen Nutzen, den unser Körper braucht, um leistungsfähig zu bleiben, und der offenbar auch unseren Genen und dem Stoffwechsel gut tut. Genauso, wie körperliche Bewegung positive Veränderungen im Stoffwechsel anregt, verursacht eine sitzende Lebensweise Änderungen in die umgekehrte Richtung, also ins Negative. Die Folgen sind Übergewicht, Herz- Kreislauf- Erkrankungen und andere chronische Leiden. Und denke daran: Wir bewegen uns viel weniger als wir glauben! Es geht hier nicht nur um körperliche Fitness, sondern um Dein Leben. Bewegung ist gut für alle Systeme des Körpers. Um sämtliche wichtigen neueren Studien zu besprechen, die den engen und unumstößlichen Zusammenhang zwischen körperlicher Betätigung und fast sämtlichen Krankheiten und Störungen belegen, kann man mehrere Bücher füllen.

Prägen wir uns also nur ein, das Bewegung das einzige nachweislich wirksame Verjüngungsmittel ist, das ohne Pillen und Mittelchen auskommt; und körperliche Fitness ist gut für das ganze System des Körpers.

http://www.opftiform-online.de
info@optiform-online.de

Dein OPTIform Team

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